Sizilianisches Lexikon - Von der Pate bis DiMaggio

Sizilianisches Lexikon, für die Reise und den Wissenshunger

Der Pate ist der Titel eines Romans von Mario Puzo und des gleichnamigen mehrteiligen Films, der unter Regie von Francis Ford Coppola nach dem Buch gedreht wurde. Der Pate ist ein Mafiaepos, in dem das blutige Geschäft einer 'ehrenwerten Familie' in New York über eine Generation beschrieben wird. Mario Puzo veröffentlichte das Buch "Der Pate" im Jahre 1969, der daraufhin zu einem weltweiten Bestseller wurde. Bis heute wurden mehr als 20 Millionen Exemplare des Buches verkauft.

Inhalt:

Ein sizilianischer Junge, dessen Vater von der dortigen Mafia ermordet wird, kommt nach New York und steigt dort zum mächtigsten Mafia-Paten auf. Als er es ablehnt, sich am aufstrebenden Rauschgifthandel zu beteiligen, bricht ein blutiger Mafia-Krieg zwischen den verschiedenen Familien aus. Schließlich übergibt er die Verantwortung seinem jüngsten Sohn. Diesem gelingt es, die Macht des Familienclans noch weiter auszubauen.

DiMaggio, Joe, eigentlich Joseph Paul DiMaggio, (1914-1999), amerikanischer Baseballspieler. Der „Yankee Clipper" und „Joltin' Joe", wie er genannt wurde, gilt als bester Baseballspieler aller Zeiten. DiMaggio wurde am 25. November 1914 als Sohn eines aus Sizilien eingewanderten Fischers in Martinez bei San Francisco (Kalifornien) geboren und wuchs ab seinem ersten Lebensjahr in North Beach, San Franciscos „Little Italy", in ärmlichen Verhältnissen auf. Seine Baseball-Karriere begann er 1932 im Alter von 18 Jahren, als er sich den San Francisco Seals anschloss, für die er bis 1935 in der Pacific Coast League aktiv war. 1936 unterschrieb er einen Profivertrag als Center in der American League bei den New York Yankees, wo er schon bald als würdiger Nachfolger des legendären „Babe" Ruth angesehen wurde. Am 16. Juli 1941 gelang dem brillanten Schlagmann und Centerspieler mit 56 Spielen in Folge ein Hitting-Streak-Rekord, der bis heute unerreicht ist und der ihm den Spitznamen „Joltin' Joe" einbrachte. Sein anderer Spitzname „Yankee Clipper" geht auf den Vergleich mit einem schnellen, schnittigen Hochseesegler gleichen Namens zurück. DiMaggio, der durch seine Eleganz und Effizienz überzeugte, führte die Yankees zu neun World-Series-Titeln (1936-1939, 1941, 1947, 1949-1951). 1951 beendete er bei den Yankees seine große Karriere mit einer Bilanz von 361 Home runs in 1 736 Spielen. 1939, 1941 und 1947 wählte man ihn zum Most Valuable Player der American League, während seiner 13 Spielzeiten für die Yankees kam er elfmal in das All Star Team. 1955 wurde er in die Hall of Fame des Baseball aufgenommen. Der amerikanische Schriftsteller Ernest Hemingway verewigte DiMaggios Namen in seinem bekannten Roman The Old Man and the Sea (1952; Der alte Mann und das Meer): „,I would like to take the great DiMaggio fishing', the old man said. ,They says his father was a fisherman. Maybe he was as poor as we are and would understand.'" („,Ich würde den großen Joe DiMaggio gern zum Fischen mitnehmen', sagte der alte Mann. ,Man sagt, dass sein Vater ein Fischer gewesen ist. Vielleicht war er so arm wie wir und würde es verstehen.'"). In dem Song Mrs. Robinson von Simon & Garfunkel lautet eine Strophe: „Where have you gone Joe DiMaggio?/ A nation turns his lonely eyes to you./ What's that you say, Mrs. Robinson?/ Joltin' Joe has left and gone away." Joe DiMaggio heiratete im Januar 1954 in zweiter Ehe die berühmte Filmschauspielerin Marilyn Monroe (Scheidung 1956). Durch die Ehe mit dem Sexsymbol der fünfziger Jahre geriet er zusätzlich in die Schlagzeilen der Presse, und er wurde ein feste Größe der populären Kultur in den USA. Zum Baseballsport publizierte er das Buch Baseball for Everyone. A Treasury of Baseball Lore and Instruction for Fans and Players (1948), seine Memoiren erschienen unter dem Titel Lucky to Be a Yankee (1946). Mit seinen außergewöhnlichen sportlichen Leistungen und seinem Image als „aufrechter Amerikaner" wurde er ein Idol der Jugend und eine Symbolfigur des „American Dream". Joe DiMaggio starb am 8. März 1999 in Hollywood (Florida) und wurde in Colma (Kalifornien) beigesetzt.

QUELLENANGABE: "DiMaggio, Joe," Microsoft® Encarta® Online-Enzyklopädie 2002 http://encarta.msn.de © 1997-2001 Microsoft Corporation.